Walter Ötsch | Kulturwissenschaften

Kulturwissenschaften


Das Geheimnis menschlicher Wahrnehmung verständlich machen

Als Kulturhistoriker interessiert mich vor allem, wie wandelbar menschliche Wahrnehmung ist und wie sich diese über die Jahrhunderte hinweg verändert hat. In vielen Lehrveranstaltungen zum Studium der Kulturwissenschaften habe ich bis 2015 an der Johannes Kepler Universität Linz  einen Überblick über die Geschichte von Weltbildern in Europa entworfen- den Beginn bildete die Ilias von Homer. Aktuell beschäftige ich mich in einem Forschngsprojekt mit der Bildhaftigkeit des Denkens in seiner Anwendung auf Bilder der Wirtschaft.

Die Vorlesungen Kulturgeschichte des Denkens über die Wirtschaft zeigen, wie sich gängige Bilder über die Wirtschaft seit dem Mittelalter verändert haben und welche Vorstellungen dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem zugrunde liegen. Im Buch Mythos Markt wird das populäre Bild von „dem Markt“ in Frage gestellt und der Finanzkapitalismus als Denk- und Wahrnehmungssystem beschrieben.

Ich bin Mitglied der Gruppe The International Laboratory for Mental Space Research. Hier wird untersucht, wie „innere Bilder“ wirken und welchen Einfluss sie auf Wahrnehmung ausüben, – z.B. auch wie wir uns selbst wahrnehmen (unsere Selbst-Bilder) und wie flexibel wir andere wahrnehmen (können).

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